Jeder vierte wird erwerbsunfähig

Wenn man sich mit dem Thema der Berufsunfähigkeit befasst, wird man immer wieder lesen, dass laut Statistik jede vierte Person im Laufe seines Lebens berufsunfähig wird. Statistiken zu Folge wird schon jeder 5. Angestellte und sogar jeder 3.Arbeiter berufsunfähig. Da die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung im Falle der Berufsunfähigkeit bei weitem nicht ausreichend sind, sollte auf die private Berufsunfähigkeitsversicherung nicht verzichtet werden.

Diese Statistiken werden folgendermaßen durchgeführt: Man zählt ein Geburtsjahrgang zusammen, der sich vollständig bereits in Altersrente befindet, als Maßstab nimmt man das Alter von 65 Jahren. Somit besteht keinen Anspruch mehr auf eine Invaliditätsrente und es kann errechnet werden, welche Anzahl von Personen dieses Jahrgangs einen Antrag auf Berufsunfähigkeit gestellt haben. In dieser Statistik wird jeder erfasst, der gesetzlich versichert ist, nicht mit inbegriffen sind Personen, die einer selbstständigen Arbeit nachgehen. Hier werden die Meldungen der gesetzlichen Versicherung als Grundsatz genommen und ein Selbstständiger ist meistens nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern bei einer privaten Rentenversicherung versichert.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für alle Personen die im Berufsleben stehen, ob Berufsanfänger, Selbständige oder Arbeitnehmer, eine sinnvolle Versicherung, da die Absicherung über die gesetzliche Rentenversicherung im Falle der Berufsunfähigkeit unzureichend ist.

Bei manchen Versicherern können sich mittlerweile sogar Personen die keine Beruf haben oder besser gesagt noch keinen Beruf haben, absichern. Dies wären z.B. Schüler, Studenten, Hausfrauen, etc. Diese Absicherung nennt man Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Die Leistung aus diesem Vertrag wird aber nicht bei Berufsunfähigkeit sondern erst bei Erwerbsunfähigkeit erbracht.