Durchschnittsalter der Betroffenen von Erwerbsunfähigkeit

Die Berufsunfähigkeit nimmt bei l der Berufsunfähigkeit jüngeren Menschen rapide zu. Im Jahr 1985 lag das Durchschnittsalter bei ungefähr 54 Jahren, 2005 bei den Frauen schon bei 49,2 Jahren und bei den Männern bei 50,5 Jahren.

Dies macht deutlich, dass bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit bei jungen Menschen eine entsprechend längere Auszahlung der Invalidenrente notwendig ist. Unter genaueren Beobachtungen der einzelnen Fälle wurde es erwiesen, dass es kaum zu einer Heilung oder einer Besserung kommt. Bevor der Anspruch auf eine Rentenzahlung genehmigt wird, werden alle möglichen medizinischen Maßnahmen wie Rehabilitation oder Therapie ausgeschöpft, Zielsetzung hierbei ist immer die Vermeidung von Zahlungsansprüchen. So ist die Regel, dass die Erwerbsminderungsrente als Übergang gezahlt wird, bis die gesetzliche Altersrente greift.

Wenn man zurückschaut, wird auffällig, dass aufgrund einer Genesung nur ca. 4 Prozent der Ansprüche zurückgingen, allerdings fast 18 Prozent der Zahlungen reduzierten sich durch Tod der Versicherungsnehmer.
Hier ist zu berücksichtigen, dass die aktuellen Zahlen der Gesundungsquote, sowie Statistiken von den privaten Versicherungsgesellschaften nicht veröffentlicht werden und die oben genannten Zahlen einen älteren Ursprung haben.

Die Statistiken und Zahlen werden immer geteilt zwischen Mann und Frau, gerade bei der Sparte der Berufsunfähigkeit. So zeigt, dass der Geburtsjahrgang 1939 der Frauen nur 15,2 Prozent Invaliditätsrente bezogen haben, Männer hingegen 28,3 Prozent. Hierbei darf man nicht vergessen, dass Frauen aus diesen Jahrgängen selten berufstätig waren und der Funktion als Hausfrau und Mutter nachgingen.

Also ziehen Sie nicht den Trugschluss, eine Frau sei weniger gefährdet berufsunfähig zu werden, es ist bewiesen, dass das Risiko bei Frauen wesentlich höher ist, als das eines Mannes. Frauen haben somit immer einen höheren Beitrag zu leisten als Männer.