Verrechnung mit Hartz 4 bei der Erwerbsunfähigkeitsrente

Bei Hartz IV handelt es sich um Sozialleistungen. Und Sozialleistungen unterliegen einer Bedürftigkeitsprüfung.
Eine Berufsunfähigkeitsrente wird als Einkommen angerechnet, das bedeutet Sie werden voraussichtlich keinen Anspruch mehr auf Sozialleistungen haben. Der Vorgang läuft wie folgt ab, sie sind Harz IV Empfänger und haben einen Antrag auf Berufsunfähigkeit gestellt. Jetzt wird durch die Behörden geprüft, ob sie nicht vielleicht mit der Auszahlung einer Erwerbsminderungsrente Ihren Lebensunterhalt selbst beschreiten können, das bedeutet die auszuzahlende Rente wird Ihnen als volles Einkommen angerechnet.

Diesen Vorgang nennt man Bedürftigkeitsprüfung. Für Sie ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung nur dann sinnvoll, wenn Sie einen Vertrag abschließen der die monatliche Rente von 500 Euro übersteigt, da sich die gesetzlichen Leistungen in diesem Rahmen belaufen. Es liegt in Ihrer Entscheidung ob sie etwas investieren möchten, um sich unter Umständen den erreichten Lebensstandard halten zu können, aufgrund einer Berufstätigkeit. Sie sollten auch darauf achten, dass Sie die Option haben, aufgrund eines höheren Verdienstes, die Beitragszahlungen anpassen zu können.

Die Grundabsicherung ist auch ohne Zahlung von Beiträgen gesichert, durch das Hartz 4. Sie müssen entscheiden, ob Ihnen das zum Leben ausreicht.

Generell gesehen macht eine Berufsunfähigkeit nur Sinn, wenn man über die Mindestleistungen eines Vertrages hinausgehen kann, was sich dann natürlich wiederum an den Beiträgen bemerkbar macht. Mit einer Berufsunfähigkeit ist gewährleistet, dass Ihr Vermögen einer Sicherung unterliegt, das heißt, es kann nicht angegriffen werden. Außerdem ist gewährleistet, dass Ihnen gegenüber weder Angehörige oder andere Personen verpflichtet werden können, finanziell für Sie aufzukommen und Sie somit keinem finanziell auf der Tasche liegen werden.