Kinderinvaliditätsversicherung

Die Versicherer definieren die Kinderinvalidität folgendermaßen: Weicht die seelische Gesundheit des Kindes, die körperliche Funktion des Kindes oder die geistige Fähigkeit des Kindes von dem Zustand ab, der dem Lebensalter des Kindes entspricht, und ist die Teilnahme des Kindes am Gesellschaftsleben beeinträchtigt, spricht man von einer Invalidität. Diese Invalidität kann aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls eingetreten sein. Trifft diese Definition zu, dann zahlt auch der Versicherer im Leistungsfall.

Im Schadensfall sind Sie vom Versorgungsamt abhängig, denn die meisten Versicherer richten sich nach deren Bescheid. Wichtig für die Zahlung der Kinderinvaliditätsversicherung ist der Behinderungsgrad. Der Behinderungsgrad muss mindestens 50% oder mehr betragen. Denn die Versicherer zahlen erst wenn der Grad der Behinderung mit mindestens 50% festgestellt wird.

Es gibt aber auch Versicherungsunternehmen die Ihre eigenen Kriterien zur Einstufung verfolgen. So sprechen manche Versicherer von der Schulunfähigkeit, was bedeutet, dass das Kind nicht in der Lage ist aufgrund Krankheit oder Unfall, am normalen Unterricht seiner Klasse teilnehmen zu können. Es besteht aber auch die Möglichkeit ein Kind gegen eine Erwerbsunfähigkeit abzusichern.

Die Kinderinvaliditätsversicherung zahlt im Leistungsfall eine im Versicherungsschein festgelegte lebenslange monatliche Rente. Die Kinderinvaliditätsversicherung kann in der Regel zwischen dem 1.Lebensjahr und dem Lebensjahr abgeschlossen werden. Beim Abschluss einer solchen Versicherung sollte man auf die Dynamik nicht verzichten. Denn durch die Dynamisierung steigen zwar jährlich die Prämien, aber auch die Leistung.