Ausschlüsse bei der Kinderinvaliditätsversicherung

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Ausschlüsse bei der Kinderinvaliditätsversicherung.
Sollte Sie sich zum Abschluss einer Kinderinvaliditätsversicherung entscheiden, müssen Sie als erstes beim Versicherungsunternehmen Ihrer Wahl einen Antrag stellen. Hier gilt die vorvertragliche Anzeigepflicht. Sie müssen dann alle sich im Antrag gestellten Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten. Dies ist zu vergleichen mit der Antragsstellung einer Lebensversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Angaben die Sie machen müssen auf jeden Fall vollständig sein und Sie sollten ggf. eine Kopie des Vorsorgeuntersuchungsheftes mit dem Antrag einreichen. Denn das Vorsorgeuntersuchungsheft gibt einen Einblick in die Entwicklung und Gesundheit des Kindes in den ersten Lebensjahren. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert das Vorsorgeuntersuchungsheft mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin, vor Antragstellung, durchzusprechen.

Es gibt sogar Versicherungsgesellschaften die eine Kopie dieses gelben Heftes verlangen. Sinnvoller ist es, denn mit dieser Methode setzt man auch nicht den Versicherungsschutz aufs Spiel. Für Kinder mit einer angeborenen Behinderung werden sie in der privaten Versicherungswirtschaft keinen Anbieter finden, der dieses Kind über eine Kinderinvaliditätsversicherung absichert.

Im Allgemeinen ist bei der Kinderinvaliditätsversicherung die Leistung ausgeschlossen wenn die Invalidität aufgrund von Kriegsereignissen, Straftaten, Atomunfällen, Drogenmissbrauch, Selbstschädigung oder auch durch Schädigung der Eltern entstanden ist. Die psychische Erkrankung und daraus resultierende Invalidität ist auch oft nicht im Versicherungsschutz inbegriffen.

Für die Kinderinvaliditätsversicherung gilt der Grundsatz: Impfen vor versichern. Das heißt wenn Ihr Kind nicht gegen Polio geimpft ist und an der Kinderlähmung erkrankt werden kaum alle Versicherungsunternehmen zur Zahlung bereit sein.